St. Peter und Paul

Versöhnung und Busse

Wie du mir so ich Dir

Manchmal sind wir nicht im Reinen mit uns. Unsere innere Stimme sagt uns, dass etwas, was wir gemacht haben nicht gut war. Oder wir spüren auch an der Reaktion Anderer, dass wir uns nicht richtig verhalten haben. Dann bitten wir um Entschuldigung. Niemand kann sich – entgegen der etwas gedankenlosen Redensart! – selbst »ent-schuldigen«. Wir können zwar versuchen, unser Versagen, unsere Schuld wieder »gut zu machen«, aber manchmal bleibt eben noch ein Rest, ein »komisches Gefühl«, die Angst, wieder zu versagen ... Dann tut es gut, wenn ich mich von jemandem angenommen fühlen darf, so wie ich eben bin. Die Beichte, das persönliche Sündenbekenntnis im Gespräch mit einem Priester, ist heute – durchaus zu Unrecht – das »Stiefkind« unter den Sakramenten. Negative Erfahrungen und ein gewandeltes Schuld- bzw. Verantwortungsbewusstsein können Gründe dafür sein.

Die Beichte soll mir helfen, mich trotz meiner Schwächen und meinem Versagen selbst wieder anzunehmen, mich mit mir zu versöhnen, so wie Gott mir immer wieder seine Versöhnung anbietet. Sie ist eine Chance, Gott als meinem liebenden, verzeihenden, barmherzigen Vater zu begegnen und Befreiung zu erleben. In der Folge sollen auch wir denen vergeben, die uns verletzt, die sich uns versagt haben.

Sie möchten beichten?

Sie können entweder am Samstag von 15.30 – 16.15 Uhr in der Kirche zur Beichte kommen – oder Sie vereinbaren einen Termin für ein persönliches Beichtgespräch (044 241 22 20).

Vor den grossen Festen des Kirchenjahres laden wir zu Versöhnungsfeiern für Erwachsene ein.

Die Kinder, die sich auf die erste heilige Kommunion vorbereiten, erfahren einen eigenen, kindergerechten »Versöhnungsweg«.

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